Bürgerinformationen
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Allgemeine Informationen
Einführung der Digitalen Bauakte
im Landratsamt Tirschenreuth
Das Landratsamt Tirschenreuth macht einen weiteren großen Schritt in Richtung Digitalisierung. Seit 1. April 2024 können baurechtliche Anträge digital eingereicht werden. Nach umfassenden Vorbereitungen steht die Infrastruktur für die Digitalisierung der Baugenehmigungsverfahren bereit. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Veränderung im Verwaltungsprozess und bringt zahlreiche Vorteile für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Kommunen mit sich.
Ein zentraler Aspekt der Neuerung ist die digitale Bearbeitung sämtlicher Bauanträge. Dies bedeutet eine Effizienzsteigerung und eine beschleunigte Abwicklung der Verfahren. Auch die Gemeinden sind an diesem Schritt beteiligt und erhalten entsprechende Zugänge zum Onlineportal. Dadurch können in Zukunft alle Beteiligten, auch die Bürgerinnen und Bürger, den aktuellen Verfahrensstand ihrer Anträge einsehen. Das Bauamt bittet dabei um Beachtung, dass alle baurechtlichen Anträge, über die das Landratsamt als Bauaufsichtsbehörde zu entscheiden hat, beim Landratsamt – und nicht mehr bei der jeweiligen Gemeinde – einzureichen sind.
Landrat Roland Grillmeier betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Die Einführung der Digitalen Bauakte ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Landkreis. Sie ermöglicht nicht nur eine zeitgemäße Verwaltung, sondern auch eine vereinfachte und schnellere Abwicklung von Bauprojekten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Maßnahme sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Kommunen zugutekommen wird und freuen uns auf die ersten digitalen Anträge."
Bayerns Bauminister Christian Bernreiter äußerte sich ebenfalls positiv zu dieser Entwicklung: „Die Digitalisierung ist eine große Chance - für die Bürgerinnen und Bürger genauso wie für die Kommunen. Ich freue mich, dass nun auch der Landkreis Tirschenreuth dazukommt und damit schon 81 Städte und Landratsämter in Bayern den Digitalen Bauantrag anbieten, bei 29 weiteren läuft der Probebetrieb. Zusammen sind das bereits mehr als drei Viertel aller bayerischen Bauaufsichtsbehörden. Die Erfahrungen sind rundum positiv: Insgesamt sind an den bislang teilnehmenden Ämtern schon rund 18.000 digitale Anträge eingereicht worden."
Für weitere Informationen und die Nutzung des Digitalen Bauantrags besuchen Sie bitte https://www.digitalerbauantrag.bayern.de
oder https://www.kreis-tir.de/digitale-verwaltung. Außerdem steht Sebastian Putzer (09631/88-364, sebastian.putzer@tirschenreuth.de) für Rückfragen zur Verfügung.
STRASSENSPERRUNG MÜHLBÜHL
Ab Mittwoch, 11.03.2026, finden die restlichen Abbrucharbeiten des Anwesens Mühlbühl 4 statt. Hierfür ist eine Vollsperrung der Straße notwendig.
Während der Abbrucharbeiten erfolgt in der Spitalgasse beidseitig ein Parkverbot, um ein hindernisfreies Abfahren für LKW zu gewährleisten (Bild, gelber Bereich).
Es wird gebeten, am 11. 03.2026 bis spätestens 6.00 Uhr PKW und sonstige Fahrzeuge aus dem Sperrbereich zu entfernen und in der Nachbarschaft zu parken. Während der Straßensperrung ist eine Zufahrt mit dem PKW für Anlieger im Bereich Mühlbühl nicht möglich.

STREUOBST FÜR ALLE
Bayerns Streuobstwiesen sind einzigartige Kulturlandschaften und wichtige Biotope der Artenvielfalt. Sie bieten gut 5.000 Tier- und Pflan-zenarten einen wertvollen Lebensraum. Die bayerische Staatsregierung will den dramatischen Rückgang der Streuobstwiesen stoppen und plant zusammen mit anderen Partnern, bis zum Jahr 2035 eine Million neue Streuobstbäume zu pflanzen. Dafür braucht es auch die Unterstützung der Vereine und der Kommunen. Das Förderprogramm „Streuobst für alle!" unterstützt Vereine, Einrichtungen und Kommunen bei der Anpflanzung von Streuobstbäumen. Antragsberechtigt sind rechtsfähige Vereine, Verbände und Kommunen. Sie üben eine sogenannte Bündelungsfunktion aus. Die Pflanzung der Streuobstbäume kann auf Flächen des Antragstellers oder auf Grundstücken der Bürger erfolgen. Mit „Streuobst für alle!" fördert das Amt für Ländliche Entwicklung den Kauf hochstämmiger Obstgehölze und erstattet den Bruttokaufpreis bis zu 45 Euro. Als Eigenanteil bleiben meist nur die Aufwendungen für Pflanzmaterial, wie zum Beispiel Anbindepfosten, Stammschutz oder Wühlmausschutz.
Damit auch einzelne Bürger die Möglichkeit haben, von dieser Förderung zu profitieren, nimmt die Stadt Erbendorf Bestellungen von Bürgern entgegen und führt eine Sammelbestellung durch. Die entsprechenden Bäume können am städtischen Bauhof nach Ankunft abgeholt werden.
Für die Bürger der Stadt Erbendorf nimmt Bauamtsleiter Sebastian Kraus die Bestellungen entgegen. Die Bestellung erfolgt unter Angabe der gewünschten Sorten, Anzahl, Name, Anschrift, Telefonnummer per Mail an sebastian.kraus@erbendorf.de
Damit eine Pflanzung der Bäume im Frühjahr noch möglich ist, können Bestellungen bis 23.03.2026 berücksichtigt werden.
>>MERKBLATT über die geförderten Baumarten

